Schlafmagazin
Melatonin
Wir sprechen oft über Schlaf als etwas, das einfach "funktionieren" muss. Doch hinter einem guten Schlaf steckt eine Reihe natürlicher Prozesse im Körper – und einer der wichtigsten ist Melatonin. Melatonin ist am bekanntesten als das Hormon, das uns beim Schlafen hilft. Aber es spielt eine viel größere Rolle im Körper, als den meisten bewusst ist. In diesem Artikel erhalten Sie einen einfachen Überblick darüber, was Melatonin bewirkt und warum es sowohl für Ihren Schlaf als auch für Ihre allgemeine Gesundheit von Bedeutung ist. Melatonin: Mehr als nur Schlaf Melatonin wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse im Gehirn gebildet. Dies geschieht, wenn Ihre Augen kein Licht mehr ausgesetzt sind und Ihre innere Uhr das Signal erhält, dass es dunkel geworden ist. Viele kennen Melatonin als „Schlafhormon“. Aber in Wirklichkeit ist es viel mehr als das. Die Forschung deutet darauf hin, dass Melatonin eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht des Körpers spielt und eine präventive Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einige Krebsarten, neurodegenerative Erkrankungen und das Immunsystem haben kann. Heute tauchen wir in einige der wichtigsten Funktionen ein: 1. Melatonin und Schlaf: Melatonin macht Sie nicht direkt schläfrig. Stattdessen sendet es ein Signal an den Körper, dass es Nacht ist und Sie schlafen sollten. Es hilft Ihrem Körper, in den richtigen Rhythmus zu kommen, sodass Sie abends auf natürliche Weise müde werden und morgens wieder aufwachen. 2. Melatonin als Antioxidans: Melatonin ist ein starkes Antioxidans Das bedeutet, es hilft dem Körper, sich vor oxidativem Stress zu schützen. Oxidativer Stress entsteht, wenn ein Überschuss an freien Radikalen auftritt. Im Laufe des Tages entstehen freie Radikale im Körper, dies kann z.B. durch: Ernährung, Stoffwechsel, Umweltverschmutzung, Stress und Rauchen geschehen. Oxidativer Stress kann das Risiko für Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen erhöhen. Melatonin neutralisiert freie Radikale und reguliert antioxidative Mechanismen im Körper hoch. Auf diese Weise reduziert Melatonin oxidativen Stress. 3. Melatonin-Effekt auf Entzündungen Melatonin hat auch eine entzündungshemmende Wirkung, indem es die entzündlichen Signalstoffe des Körpers, sogenannte Zytokine, herunterreguliert und somit die Entzündungen im Körper reduziert. Entzündungen können das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, während die entzündungshemmende Funktion von Melatonin dieses Risiko verringert. 4. Melatonin-Effekt auf die Zellgesundheit Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Melatonin auch eine Rolle bei der Fähigkeit des Körpers spielt, sich vor abnormalem Zellwachstum und letztendlich der Entwicklung von Krebszellen zu schützen.Dies geschieht unter anderem dadurch, dass: Melatonin kranke Zellen zum Zelltod bringt.Zudem kann Melatonin Wachstumsfaktoren hemmen, die sonst die Entwicklung kranker Zellen fördern könnten. Alles beginnt mit Dunkelheit: In einem Alltag mit Bildschirmen, Lampen und künstlichem Licht kann es dem Körper schwerer fallen zu verstehen, wann es eigentlich Nacht ist.Wie beschrieben, wird Melatonin nur bei Dunkelheit wirklich freigesetzt. Wir hoffen, dass dieser Artikel dazu beitragen konnte, Sie zu motivieren, die Dunkelheit am Abend zu priorisieren. Dies ist eine natürliche Methode, um einen entzündungshemmenden Lebensstil zu forcieren. Der Schlaf-Tipp des Monats: 1. Das Schlafzimmer sollte dunkel, ruhig und bildschirmfrei sein 2. Verwenden Sie eventuell eine Schlafmaske oder Ohrstöpsel, um Ruhe zu gewährleisten 3. Vermeiden Sie Koffein und Alkohol am Nachmittag
Erfahren Sie mehrDie innere Uhr
Mit dem Übergang von der Winterzeit zur Sommerzeit konzentrieren wir uns bei Dyne Kompagniet auf die innere Uhr des Körpers. Ihr Körper weiß nämlich auch ohne Uhr, wie spät es ist. Die Frage ist, ob Sie auf ihn hören und Ihrem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus folgen.
Erfahren Sie mehrWarum ist Schlaf so wichtig?
Sie liegen im Bett und wälzen sich hin und her. Die Müdigkeit, die noch vor einer Stunde da war, ist verschwunden. Sie haben Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen. Ihre Gedanken kreisen: „Habe ich die Deadline eingehalten?“, „Habe ich die E-Mail beantwortet?“, „Habe ich Aula überprüft?“.
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