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Det indre ur

Die innere Uhr

Mit der Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit konzentrieren wir uns bei DyneKompagniet auf die innere Uhr des Körpers. Dein Körper weiß nämlich, welche Tageszeit es ist, ganz ohne Uhr. Die Frage ist, ob du darauf hörst und deinem natürlichen Tagesrhythmus folgst.

Menschen sind tagaktiv, was bedeutet, dass wir dazu bestimmt sind, wach zu sein, wenn es hell ist, und zu schlafen, wenn es dunkel ist. Dieser Wach-Schlaf-Zyklus wird vom zirkadianen Rhythmus gesteuert. Dies ist ein biologischer 24-Stunden-Zyklus, der unseren Tagesrhythmus reguliert. 

Diese Funktion befindet sich in dem Teil des Gehirns, der Hypothalamus genannt wird, und besteht aus dem suprachiasmatischen Kern. In diesem Artikel nennen wir diese unglaublich komplexe Struktur: „die innere Uhr“ oder „the master clock“. Der Zweck der inneren Uhr ist es, sicherzustellen, dass die zeitabhängigen Hormone zur richtigen Tageszeit ausgeschüttet werden.

 

Melatonin
Melatonin ist eines der Hormone, die nach Anweisung der inneren Uhr ausgeschüttet werden. Die innere Uhr wird von den Augen unterstützt, um zu bestimmen, ob es Tag oder Nacht ist. Dies geschieht, indem Licht auf die Netzhaut des Auges trifft, wo lichtempfindliche Zellen elektrische Signale an die innere Uhr zurücksenden, mit Informationen darüber, ob es hell oder dunkel ist. Wenn es dunkel ist, gibt die innere Uhr das Signal, dass Melatonin an den Rest des Körpers ausgeschüttet werden soll.

Melatonin ist ein Hormon, das dem Rest des Körpers signalisiert, dass es dunkel ist und wir schlafen sollen, und ist an sich nicht schlaffördernd.

 

Wenn Licht Ihren Schlaf stört
Wenn Sie Licht ausgesetzt sind, obwohl es eigentlich dunkel ist, kann die innere Uhr verwirrt werden, da sie elektrische Signale von der Netzhaut der Augen empfängt, die besagen, dass es hell und somit Wachzeit ist.

Das Licht kann die Melatoninausschüttung hemmen, und Ihr Körper erhält kein Signal vom Gehirn, dass es Nacht ist und Sie schlafen sollen. Diese Situation haben Sie wahrscheinlich schon erlebt?

Sie sitzen vor dem Computer und arbeiten bis spät in die Nacht in einem hellen Raum. Sie gehen endlich ins Bett und liegen dann da, starren an die Decke und fühlen sich plötzlich hellwach. Das ist eigentlich gar nicht so seltsam.

Ein stabiler Tagesrhythmus kann Ruhe geben
Die innere Uhr sendet auch Signale an andere Bereiche des Gehirns, sodass wir eine stabile Wachphase und eine stabile Schlafphase haben. Ein normaler Tagesrhythmus bedeutet auch, dass es schwierig ist, tagsüber zu schlafen, und schwierig, nachts wach zu bleiben.

Die innere Uhr ist jedoch unglaublich empfindlich und kann durch viele verschiedene Situationen und Faktoren wie Lichteinwirkung, Temperatur, Ernährung und Hormone beeinflusst werden.

Besonders das Licht kann den Rhythmus beeinflussen und es schwierig machen, einen stabilen Schlaf und eine stabile Wachphase aufrechtzuerhalten.

 

Schlaf beginnt lange bevor Sie ins Bett gehen

Guter Schlaf hängt nicht nur von der richtigen Decke oder dem richtigen Kissen ab. Es geht um Ihren Tagesrhythmus und um Licht, Gewohnheiten und die Signale, die Ihr Körper im Laufe des Tages empfängt.
Deshalb ist es wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen für Ruhe, Dunkelheit und Komfort zu schaffen, damit Ihre innere Uhr die besten Voraussetzungen für ihre Arbeit hat. Unten sehen Sie einige unserer Vorschläge, wie Sie mit kleinen Änderungen Ihren Lebensstil an Ihre innere Uhr anpassen können. 

  1. Denken Sie früher am Tag an Schlaf. Guter Schlaf beginnt nicht, wenn Sie ins Bett gehen. Er beginnt in Ihren Gewohnheiten: Licht, Ruhe und Rhythmus. Je bessere Signale Sie Ihrem Körper tagsüber geben, desto leichter kommen Sie abends zur Ruhe.
  2. Reduzieren Sie abends das Licht. Vermeiden Sie helles Licht und Bildschirme in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen. Licht signalisiert Ihrem Gehirn, dass es noch Tag ist – und kann Ihren Schlaf verzögern.
  3. Bekommen Sie früh am Tag Licht. Beginnen Sie den Tag mit natürlichem Licht – am besten draußen. Das hilft Ihrer inneren Uhr zu verstehen, dass der Tag begonnen hat, und erleichtert es dem Körper, abends müde zu werden.


Quellen: 
Der normale Schlaf, von Oberarzt Jan Ovesen
Zirkadiane Genvarianten und Brustkrebs, von ScienceDirect
Kontrolle von endokrinen Faktoren durch die zirkadiane Uhr, von ScienceDirect
Melatonin und seine allgegenwärtigen Antikrebs-Effekte

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